Krokusse

Zu dieser Jahreszeit sind die Krokusse wieder überall in Parks und Gärten zu sehen. Hätten Sie gewusst, dass sie zur Familie der Schwertliliengewächse gehören?

Die verschiedenen Krokusarten stammen aus dem Orient, Europa und Nordafrika. Wirtschaftlich bedeutsam ist aber lediglich der Safran (Crocus sativus).
Die ausdauernden krautigen Pflanzen sind halbwinter bis winterhart und bilden Knollen als Überdauerungsorgane aus. Sie haben um die fünf grundständige, einfache und parallelnervige Laubblätter mit glattem Rand.

Krokusse © Julia Höfer-von Seelen

Wenn sich die Krokusse an einem Standort wohlfühlen, bilden sie große Blütenteppiche. Sie können aber auch gut in Kästen und Kübel gepflanzt werden.

Damit sie rechtzeitig zum Frühlingsanfang blühen sollte man die Knollen im September und Oktober etwa 10 Zentimeter tief in die Erde pflanzen.

Krokusse gibt es in vielen verschiedenen Farben, Farbkombinationen, Zeichnungen und Farbverläufen. Und es gibt auch früh, mittelfrüh und spät blühende Arten, so dass man von Ende Februar bis April blühende Krokusse in seinem Garten haben kann.

Es gibt aber auch einige Arten, wie zum Beispiel den Safrankrokus, die im Herbst blühen. Sie sollte man zwischen Ende Juli und Anfang August pflanzen, damit sie Zeit haben bis zum Herbst Wurzeln zu bilden.

Der Safrankrokus ist nicht nur ein wertvoller Lieferant für das Safrangewürz, er wurde von den Griechen und Römern auch zum Färben prunkvoller Gewänder verwendet.

Wer wirklich viele Krokusse sehen möchte, sollte in dieser Jahreszeit nach Husum fahren, denn dort Millionen dieser Pflanzen rund um das Schloss.

This entry was posted in Garten, Spargelartige and tagged , , . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>