Die Schlehe

Die Schlehe (Prunus spinosa), auch Schlehdorn, Heckendorn oder Schwarzdorn genannt gehört zur Gattung Prunus in der Familie der Rosengewächse.

Sie ist direkt verwandt mit der Pflaume und der Kirsche.

Der sommergrüne und sehr dornenreiche Strauch kann bis zu 40 Jahre alt werden und erreicht in der Regel eine Höhe von 3 Metern. Einige Exemplare werden auch  bis zu 6 Metern hoch.

Schlehe © Phil Sellens/flickr.com

Noch vor dem Blattaustrieb blüht die Schlehe im März und April weiß und man kann die Pflanzen leicht vom Weißdorn unterscheiden, der erst blüht, nachdem die Blätter gebildet wurden. Die dunkelblauen bis schwarzen Steinfrüchte der Schlehe sind stark bereift und haben einen kugligen bis linsenförmigen leicht runzligen Stein. Da die sauren, herben Schlehen erst nach dem ersten Frost etwas süßer werden, sollte man so lange auch mit der Ernte warten.

Schon unsere Vorfahren kannten die Schlehe und haben sie auch zu medizinischen Zwecken verwendet. So haben Blüten und Blätter eine leicht abführende und harntreibende Wirkung und die zu Mus verkochten Beeren helfen gegen Appetitlosigkeit. Bekannt sind auch Schlehenwein oder Schlehenlikör.

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Das Usambaraveilchen

Das Usambaraveilchen (Saintpaulia ionantha) verdankt seien Namen den Usambara-Bergen Tansanias, denn dort kommt es ursprünglich her.

Es gibt von dieser Gattung 10 verschiedene Arten und unzählige Hybriden. Wegen der schönen kräftig grünen, behaarten Blätter und der farbenprächtigen Blüten gehört das Usambaraveilchen mit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Bei der richtigen Pflege blühen die Pflanzen sogar das ganze Jahr über.

Usambaraveilchen © inyucho/flickr.com

Usambaraveilchen brauchen viel Licht aber keine direkte Mittagssonne. Sie mögen Temperaturen um 20 °C (nicht unter 16 °C). Da die Blätter sehr empfindlich auf Wasser reagieren, ist es ab besten, wenn man sie von untern gießt und überschüssiges Wasser nach einer halben Stunde wieder abgießt. Die Usambaraveilchen mögen es zwar gleichmäßig feucht aber nicht zu nass, da dann die Blätter schnell faulen.

Um die Blühwilligkeit zu erhöhen kann man phosphatreichen Dünger verwenden. Zwischen Dezember und Februar sollt man den Usambaraveilchen allerdings eine Ruhepause gönnen und sie nicht düngen und auch etwas weniger gießen.

Vermehren kann man Usambaraveilchen indem man Blätter mit 4 bis 5 Zentimeter Stiel in einem Torf-Sand Gemisch bewurzelt (abgedeckt mit einer durchsichtigen Folie) oder die Blätter ins Wasser stellt. Man sollte die Pflanzen auch nicht zu oft umtopfen, da sie in kleinen Töpfen gut gedeihen. Topfen sie das Veilchen erst um, wenn das Pflanzgefäß vollkommen durchwurzelt ist.

Es gibt Usambaraveilchen heutzutage nicht nur in blau, sondern auch in pink, purpur, rot, violett, weiß und sogar zweifarbig. Es gibt auch Varianten mit gefüllten Blüten.

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Der Garten im Winter mit Zeigerpflanzen

Auch wenn es im Winter nicht allzu viel im Garten zu tun gibt, so kann man doch noch einiges ernten und auch schon mit der Aussaat fürs nächste Jahr beginnen.

Zeigerpflanzen helfen seit jeher dabei den richtigen Zeitpunkt für bestimmte Gartenarbeiten zu ermitteln. Schon früher haben die Menschen auf dem Land sich an den Gewächsen in der Nähe ihrer Höfe orientiert und so Rückschlüsse darauf gezogen, welche Arbeiten anstanden.

Rosenkohl © pin add/flickr.com

Und auch heute noch geben diese Zeigerpflanzen wichtige Hinweise darauf, welche Arbeiten im Garten anstehen.

Wenn die Bäume spätreifender Äpfel, Stileiche, Rosskastanie, Rotbuche ihre Blätter verlieren, ist die richtige Zeit für die Ernte von Feldsalat, Rosenkohl, Grünkohl und Winterlauch. Wobei man darauf achten sollte, dass Rosenkohl und Grünkohl vor der Ernte Frost abbekommen sollten. Auch nach dem ersten Frost ernten kann man Schlehen und Mispeln.

Es ist dann auch die richtige Zeit um die letzten Kalt- und Frostkeimer auszusäen.

Verliert die Lärche ihre Nadeln, ist es Zeit, im Gewächshaus Wirsing, Kohlrabi und Weißkohl auszusäen.

Wenn der Winterweizen aufläuft und die ersten Triebe zeigt ist dies der richtige Zeitpunkt, um im Gewächshaus Pflücksalate und Sommerlauch auszusähen, Obstbäume zu kalken und zurückzuschneiden. Natürlich sollten auch die im Winterquartier stehenden Kübelpflanzen kontrolliert werden. Versehen sie empfindliche Gehölze und Stauden mit einem Winterschutz und vergessen Sie nicht die immergrünen Gartenpflanzen im Zweifelsfall auch mal zu gießen. Sind die Temperaturen mild, kann das Gewächshaus auch gut einmal durchgelüftet werden.

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Die Christrose

Die Christrose oder Schneerose (Helleborus niger) ist eine immergrüne krautige Pflanze der Gattung Nieswurz und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.

Die Christrose wird zwischen 10 und 30 Zentimeter groß und hat lang gestielte, 7- bis 9teilige Laubblätter und meist einzeln stehende endständige Blüten mit 5 weißen Blütenblättern und gelben Staubblättern.

Christrose © Drew Avery/flickr.com

Verbreitet ist die Pflanze vor allem im südlichen Mitteleuropa, in Südeuropa und in den südlichen und östlichen Kalkalpen. In Deutschland ist die Christrose nur in den Berchtesgadener Alpen zu finden.

Auch wenn die Hauptblütezeit zwischen Februar und April liegt, kann sie je nach Lage auch schon im November beginnen oder auch bis in den Mai gehen.
Durch ihre frühe Blüte ist die Christrose eine beliebte Gartenpflanze und es gibt sie als Zuchtform inzwischen auch in unterschiedlichen Farbvarianten von weiß über rötlich, rosa, hellgrün und gelblich-grün.

Die Pflanzen können sofort nach der Samenreife ausgesät oder auch im Herbst durch Teilung vermehrt werden. Wenn die Christrose ungestört wachsen kann, wird sie recht alt.

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Der Weihnachtskaktus

Da der Weihnachtskaktus ebenfalls ein Winterblüher ist, ist er auch jetzt wieder vermehrt im Handel zu finden.

Der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) gehört zu den Kakteengewächsen und stammt ursprünglich aus Brasilien.

Weihnachtskaktus © Denise Mayumi/flickr.com

Aus den oberen Enden der flachen gezackten Gliedern des Weihnachtskaktus sprießen die rosafarbenen oder roten Blüten. Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort aber nicht unbedingt die pralle Mittagssonne. Auch feuchte Luft mag der Weihnachtskaktus gerne, weshalb man ihn ruhig öfter mal besprühen sollte. Er braucht mehr Wasser als andere Kakteen, sollte aber nicht zu viel gegossen werden, da sonst die Glieder in der Erde abfaulen können. Während der Wachstumszeit kann man den Weihnachtskaktus auch mit gelegentlichen schwachen Düngergaben versehen.

Während der Ruheperiode im Sommer sollte die Erde allerdings recht trocken gehalten werden, da sich sonst keine Blüten bilden. Einzelne Blattglieder können sich dann durchaus auch mal violett verfärben, man sollte aber darauf achten, dass sie nicht zu schrumpeln beginnen.

Im Sommer kann der Weihnachtskaktus auch gut im Freien stehen, sollte aber Ende September wieder ins Haus kommen.

Sobald sich die ersten Knospen gebildet haben sollte der Standort des Weihnachtskaktus nicht mehr verändert und er auch nicht gedreht werden, da die Knospen sonst abfallen. Dies geschieht leider meist auch mit den knospentragenden Exemplaren die im Herbst und Winter im Laden stehen. Hat man sie erst mal auf der heimischen Fensterbank fallen meist auch die Knospen innerhalb von ein paar Tagen ab.

Bei guter Pflege blüht die Pflanze allerdings jedes Jahr und man kann über viele Jahre an ihr Freude haben. Weihnachtskakteen können zudem auch gut aus Stecklingen vermehrt werden.

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Der Christusdorn

Auch der Christusdorn (Euphorbia) gehört zur den Wolfsmilchgewächsen und verdankt seinen deutschen Namen der Ähnlichkeit seiner Zweige mit der biblischen Dornenkrone Jesu.

Der ursprünglich von der Insel Madagaskar stammende Christusdorn ist ein Verwandter des Weihnachtssterns. Auf Madagaskar bilden die Pflanzen ganze Dornbuschsteppen, bei uns haben sie, da sie leicht zu pflegen sind, schon viele Wohnzimmer erobert. Auch im Winter und in Heizungsnähe ist die Pflege des Christusdorns kein Problem, da er mit der trockenen Luft sehr gut klarkommt.

Euphorbia milii © albissola.com/flickr.com

Der zu einem üppigen Busch heranwachsende Christusdorn kann jahrzehntelang auf der Fensterbank stehen und Freude bereiten, vor allem, da er fast das ganze Jahr über blüht. Da er aus seiner Heimat viel Sonne und Wärme gewohnt ist, ist er ideal für das Südfenster.

Der Christusdorn muss unbedingt regelmäßig, aber nicht zu viel gegossen werden, da er sonst seine Blätter und Blüten verliert. Zwischen April und September kann er etwa einmal wöchentlich gedüngt werden.

Die Pflanze gehört zwar, genau wie auch der Weihnachtsstern zu den Kurztagspflanzen und braucht um zu Blühen einige Wochen einen Kurztag mit nicht mehr als 12 Licht, aber die heutigen bei uns gezüchteten Pflanzen blühen meist auch so. Und genau wie auch beim Weihnachtsstern handelt es sich bei den vermeintlichen farbigen Blüten um Hochblätter, in deren Mitte die eigentlichen kleinen Blüten sitzen.

Die Zuchtformen des Christusdorns gibt es bei uns nicht nur in rot sondern auch in allen möglichen Schattierungen zwischen weiß, gelb bis hin zu orange und rosa.

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Der Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) gehört zu den  Wolfsmilchgewächsen und ist besonders in der Advents- und Weihnachtszeit eine begehrte Zimmerpflanze.

Auffallend ist der Weihnachtsstern, der auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettie genannt wird, besonders durch seine intensiv gefärbten Hochblätter (Brakteen), die oft fälschlicherweise für Blütenblätter gehalten werden.

Weihnachtssterne © Kai Michael Poppe/flickr.com

Ursprünglich kommt der Weihnachtsstern aus den tropischen Laubwäldern Mittel- und Südamerikas. Nachdem er als Zierpflanze in andere tropische und subtropische Regionen kam, ist er dort vielfach verwildert. Erstmals nach Europa kam die Pflanze 1804 nachdem der Naturforscher Alexander von Humboldt sie in Amerika entdeckt hatte.

Inzwischen zählt der Weihnachtsstern zu den zahlenmäßig am häufigsten angebauten blühenden Zimmerpflanzen, auch wenn der Verkauf stark saisongebunden ist, da man die Pflanzen nur in der Adventszeit verkaufen kann. So ist es auch kam verwunderlich, dass man den Weihnachtsstern mit den ursprünglich roten Hochblättern inzwischen in allen möglichen Farben zwischen rot und weiß und auch in verschiedenen Wuchsformen bekommen kann.

Die eigentlichen Blüten des Weihnachtssterns sind eher klein und unscheinbar und sitzen im Zentrum der farbigen Hochblätter. Die in unseren Breiten gezüchteten Pflanzen zeigen ihre kleinen grünen Blüten  mit dem gelben Rand nur zur Weihnachtszeit, wohingegen sie an ihrem Heimatsstandort fast das ganze Jahr über blühen.

Weihnachtssterne sind Kurztagspflanzen, die nur dann blühen wenn für nicht mehr als 12 Stunden Licht bekommen. So wird bei der Zucht dann auch mit Hilfe schwarzer Folien ab Oktober oder November dafür gesorgt, dass sie pünktlich zum ersten Advent blühen.

Weihnachtsstern © Steve 2.0/flickr.com

Leider sind auch die Weihnachtssterne bei uns zur reinen Wegwerfpflanze geworden, obwohl es sich bei ihnen nicht um einjährige Pflanzen handelt. Wer länger etwas von seinem Weihnachtsstern haben möchte, sollte  ihn zwischen März und April zurückschneiden und in frische Erde umtopfen.

Weihnachtssterne können im Sommer gut im Freien stehen. Wer die Pflanze pünktlich zur Adventszeit wieder zum blühen bringen möchte, sollte sie ab Oktober/November jeden Tag mit einem lichtundurchlässigen Eimer abdecken um die Nacht zu Verlängern. Meistens fangen die Pflanzen aber auch ohne diese Maßnahme wieder an zu blühen, dann aber ehre im Januar und nicht pünktlich zu Weihnachten.

Weihnachtssterne benötigen nur relativ wenig Wasser und vertragen keine Staunässe. Während der Blütezeit und wenn die Pflanze wächst kann man mit herkömmlichem Pflanzendünger nach Herstellervorschrift düngen. Sie brauchen außerdem viel Licht und auch direkte Sonne und während der Blüte Temperaturen  zwischen 15 und 22 °C.

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Der Butternusskürbis

Der Butternusskürbis oder auch Butternut gehört zu den Moschus-Kürbissen aus der Familie der Kürbisgewächse und stammt ursprünglich aus Amerika.

Der Butternusskürbis ist birnenförmig und hellgelb, das Fruchtfleisch des Early Butternut ist tieforange und vom Geschmack her intensiv und würzig.

Die einjährig, krautige Pflanze wächst kriechend oder kletternd und kann auch bei uns angebaut werden. Die Pflanzen können ab Mitte Mai im Garten ausgesät oder ab Mitte April in Töpfen vorgezogen werden.

Butternuss Kürbisse © adictio/flickr.com

Da junge Kürbispflanzen gerne von Schnecken gefressen werden, sollte man schon im Frühjahr mit dem Absammeln der Tiere beginnen oder andere Maßnahmen anwenden, um die Schnecken fernzuhalten. Vorsicht ist auch beim Hacken und Auflockern der Erde geboten, da die Wurzeln der Kürbispflanzen dicht unter der Erdoberfläche liegen.

Butternusskürbisse sind beliebte Speisekürbisse und eignen sich gut zum Backen, Braten, für Suppen und auch für Kuchen und Marmeladen. Genau wie der Hokkaidokürbis kann auch der Butternusskürbis roh oder gekocht verzehrt werden.

Die Kürbisse sind im Herbst in fast allen Supermärkten und auf Märkten zu haben.

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Der Hokkaidokürbis

Auch wenn der Name es vermuten lässt stammt der Hokkaidokürbis ursprünglich nicht wirklich von der japanischen Insel Hokkaido.

Bis Kürbisse 1878 von den Amerikanern in Hokkaido eingeführt wurden, waren sie in Japan unbekannt. Aus dem harten und recht geschmacklosen Riesenkürbis züchteten die Japaner dann den Hokkaidokürbis von dem es mehrere Arten gibt. Seit den 1990er Jahren wird er auch in Europa angebaut.

Hokkaidokürbis © Joho 345/wikipedia.org

Wegen des leichten Geschmacks nach Esskastanien wird der Hokkaidokürbis oft auch Maronenkürbis genannt. Anders als bei den meisten anderen Kürbisarten wird die orange oder manchmal auch dunkelgrüne Schale, des etwa 1 bis 2 Kilogramm schweren Kürbisses, beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Die Kerne allerdings muss man entfernen.

Das orangegelbe Fruchtfleisch ist fest und faserarm und schmeckt leicht nussig. Hokkaidokürbisse eignen sich gut zum Backen, Braten oder Schmoren. Er harmoniert besonders gut mit Ingwer oder Chili und kann auch roh verzehrt werden.

Heutzutage findet man Hokkaidokürbisse überall auf Märkten und in Supermärkten. Man sollte beim Kauf darauf achten, dass sie hohl klingen wenn man draufklopft. Außerdem sollte die Schale glatt und ohne Verletzungen oder weiche Stellen sein. Der Stengel sollte unversehrt werden.
Der Hokkaidokürbis ist reich an Magnesium, Kalium und Vitamin A und C.

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Koriander

Der Echte Koriander (Coriandrum sativum) ist auch unter den Namen Arabische Petersilie, Asiatische, Petersilie, Chinesische Petersilie, Stinkdill, Wanzenkraut und vielen anderen.

Die Korianderpflanze riecht stark nach Wanzen und so leitet sich der Name auch vom  griechischen „coris“ (Wanze) ab. Vermutlich stammt der Koriander aus dem Mittelmeergebiet,  wird aber heutzutage weltweit angebaut.

Korianderblüten © titanium22-flickr.com

Die einjährige Pflanze wird etwa 60 Zentimeter hoch und hat gefiederte, hellgrüne Blätter und kleine weißliche bis rötliche Blüten. Die Früchte sind strohgelb bis braun. Junge Pflanzen besitzen Ähnlichkeit mit Anis, riechen aber ganz anders.

Verwendet werden sowohl die Früchte („Samen“) als auch die Blätter, die der der Petersilie ähneln. Allerdings haben Früchte und Blätter ein völlig unterschiedliches Aroma. Die Früchte schmecken angenehm würzig und leicht nussig, wohingegen die Blätter, zumindest bei Europäern,  nicht jedermanns Geschmack sind, da sie stark nach Wanzen riechen und eher seifig  und nach auch Wanzen schmecken. Liebhaber beschreiben den Geschmack allerdings eher als frisch, grün und würzig.

Koriandersamen © zayachubby-flickr.com

So werden in der europäischen Küche auch eher die Samen verwendet und in der südamerikanischen und asiatischen eher das Kraut.

Die Samen finden bei uns vor allem Verwendung als Brotgewürz, in Eintöpfen und in Kohlgerichten.

Schon im alten Ägypten fand der Koriander Verwendung in der Heilkunde, da die ätherischen Öle appetitanregend, verdauungsfördernd und krampflösend wirken und Magen- und Darmbeschwerden lindern können. Auch bei den Griechen und Römern war der Koriander bekannt und beliebt.

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